CGH Hersbruck

Ein souveräner Gott - Getötet, gerettet, gerichtet - Teil 1 (Apg. 12)

Predigten
18. Oktober 2026
Transkriptca. 31 min Lesezeit

Liebe Gemeinde, eine Stunde von hier Richtung Nordost in der Oberpfalz liegt Flossenbürg. Dort befand sich ein Konzentrationslager und hier in Hersbruck war das Außenlager dazu. Am Abend des 8. April 1945 wird ein Gefangener dorthin gebracht. Der Krieg ist so gut wie verloren. Die Amerikaner sind noch wenige Tage entfernt, Deutschland zu befreien. Der Mann, der dort hingebracht wird, das ist ein Pastor und sitzt seit zwei Jahren in Haft. Und die ganze Zeit über haben Menschen für ihn gebetet. Seine Eltern, seine Freunde, seine Gemeinde, seine junge Verlobte. Und sie hofften, dass er noch diese letzten Wochen des Krieges überlebt und übersteht. Bevor man ihn abholt, gibt er einen Mitgefangenen einen Gruß an einen Freund mit. Dort heißt es, das ist das Ende, für mich der Beginn des Lebens. In der Nacht tritt in Flossenbürg ein Standgericht zusammen und das Urteil steht schon längst fest. Im Morgengrauen des 9. April wird Dietrich Bonhoeffer gehängt. Zwei Wochen später wird das Lager befreit. Zur gleichen Zeit auf der anderen Seite von Deutschland, also im Westen, nicht im Osten, ein anderer Pastor, Wilhelm Busch. Auch er predigte Jesus unerschrocken, legte sich mit den Machthabern an und auch er wurde mehrfach verhaftet. Und auch für ihn wurde gebetet. Seine Gemeinde stand im Gebet ein und Busch kommt frei. Er überlebt den Krieg und predigt danach noch 20 Jahre lang. Zwei Männer dienten demselben Herrn und für beide wurde gebetet. Der eine wurde gehängt, der andere wurde befreit. Hat Gott das Gebet des einen erhört und das Gebet der anderen überhört? Und diese Frage musste sich schon die erste Gemeinde stellen. Und da sind wir auch schon mittendrin in Kapitel 12. Und mein Thema lautet getötet, gerettet, gerichtet, drei Schicksale, aber ein souveräner Gott. Das sehen wir, das entdecken wir hier in Kapitel 12. Schlagt mit mir Apostelgeschichte Kapitel 12 auf, wir wollen es gemeinsam lesen. Dort heißt es, und überlieferte ihn zur Bewachung an vier Abteilungen von je vier Soldaten, da er gewillt war, ihm nach dem Passat dem Volk fortzuführen. Petrus nun wurde ihm im Gefängnis bewacht, aber von der Versammlung wurde anhaltend für ihn zu Gott gebetet. Als aber Herodes ihn vorführen wollte, schlief Petrus in jener Nacht zwischen zwei Soldaten, gefesselt mit zwei Ketten und Wächter vor der Tür bewachten das Gefängnis. Und siehe, ein Engel des Herrn trat hinzu und ein Licht leuchtete in den Raum. Er schlug aber Petrus an die Seite, weckte ihn und sagte, steh schnell auf. Und die Ketten fielen von den Händen ab. Der Engel aber sprach zu ihm, gürte dich und binde deine Sandalen unter. Er aber tat so. Und er spricht zu ihm, wirft ein Obergleid um und folge mir. Und er ging hinaus und folgte ihm. Und er wusste nicht, dass es Wirklichkeit war, was durch den Engel zu sehen. Als sie aber durch die erste und die zweite Wache hindurchgegangen waren, kamen sie an das eiserne Tor, das in die Stadt führte, das sich ihnen von selbst öffnete. und sie traten hinaus und gingen eine Gasse entlang und sogleich schied der Engel von ihm. Und als Petrus zu sich selbst kam, sprach er, nun wei ich in Wahrheit dass der Herr sein Engel gesandt und mich gerettet hat aus der Hand des Herodes und aller Erwartung des Volkes der Juden Und als er sich bedachte kam er an das Haus der Maria der Mutter des Johannes, der auch Markus genannt wird, wo viele versammelt waren und beteten. Als er aber an die Tür des Hoftores klopfte, kam eine Magd mit Namen Rode herbei, um zu horchen. Und als sie die Stimme des Petrus erkannte, öffnete sie vor Freude das Hoftor nicht. Sie lief aber hinein und berichtete, Petrus stehe vor dem Hoftor. Sie aber sprachen zu ihr, du bist von Sinnen. Sie aber beteuerte, dass es so sei. Sie aber sprachen, es ist sein Engel. Petrus aber fuhr fort zu klopfen. Und als sie aber geöffnet hatten, sahen sie ihn und gerieten außer sich. Er aber winkte ihnen mit der Hand zu schweigen und erzählte ihnen, wie der Herr ihn aus dem Gefängnis herausgeführt hatte und sprach, berichtet dies Jakobus und den Brüdern. Und er ging hinaus und zog an einen anderen Ort. Als es aber Tag geworden war, war eine nicht geringe Bestürzung unter den Soldaten, was doch aus Petrus geworden sei. Als aber Herodes ihn zu sich forderte und ihn nicht fand, verhörte er die Wächter und befahl, sie abzuführen. und er ging von Judäa nach Caesarea hinab und verweilte dort. Er war aber sehr ergrimmt gegen die Thürer und Sidonier. Sie kamen aber einmütig zu ihm, als sie Blastus, den Hofbeamten des Königs, überredet hatten, baten sie um Frieden, weil ihr Land von den Königlichen ernährt wurde. An einem festgesetzten Tag aber hielt Herodes, nachdem er ein königliches Gewand anlegt und sich auf den Thron gesetzt hatte, eine öffentliche Rede an sie. Das Volk aber rief zu ihm, eine Gottesstimme und nicht eines Menschen. Sogleich aber schlug ihn ein Engel des Herrn dafür, dass er nicht Gott die Ehre gab und von Würmern zerfressen verschied er. Das Wort Gottes aber wuchs und mehrte sich. Barnabas aber und Saulus kehrten, nachdem sie den Dienst erfüllt hatten, von Jerusalem zurück und nahmen Johannes mit, der auch Markus genannt wurde. Soweit Gottes Wort. Ja, hier nochmal Dietrich Bonhoeffer und Wilhelm Busch. Der erste Gedanke heute Morgen, den ich mit euch teilen möchte, getötet, die Gemeinde unter Druck. In Kapitel 1 hat uns Lukas aufgezeigt, wie das Evangelium bis nach Antiochien kam, wie es sich dort ausbreitet, wie Barnabas den Jakobus holt, die Gemeinde unterrichtet und infolgedessen auch, wie die Gemeinde wächst. Aber auch wie die Gemeinde in Antiochien eine Spende nach Jerusalem mitgibt mit Barnabas und Paulus, weil die Gemeinde in Jerusalem wirtschaftlich, aber auch unter Verfolgung litt. Und nun schwenkt Lukas in der Berichterstattung der Apostelgeschichte unseren Blick zurück nach Jerusalem, um dort zu zeigen, wie die Lage ausschaut und was dort passiert. Und jetzt nimmt die Lage eine ernste Wendung. König Agrippa, Herodes Agrippa, herrscht als König über das jüdische Land. Der römische Kaiser selbst hatte ihn zum Dank für politische Dienste eingesetzt. Und nun herrscht ein Jude über das jüdische Volk. Bis jetzt waren immer römische Stadthalter da, so wie damals der Pilatus. und unter der römischen Verwaltung gab es so etwas wie einen gewissen Restschutz für die Gemeinde Jesu. Aber nun hat sich das anders entwickelt und unter dem jüdischen König entsteht Verfolgung. Und wir sehen, die Weltgeschichte ist für die Gemeinde nicht belanglos. Aber nicht nur der König hat sich gewandelt, auch die Stimmung im Volk hat sich gewandelt. Anfangs hatte die Gemeinde Gunst bei dem ganzen Volk, so lesen wir es in Apostelgeschichte 2, Vers 47. Doch seit dem Tumult um Stephanus, den ersten Märtyrer, kippt die Situation. Und wir sehen hier, dass Herodes einige aus der Gemeinde misshandeln lässt. Jakobus, den Bruder des Johannes, lässt er gefangen nehmen und töten. Und als er merkt, dass es den Juden gefällt, was er dort macht, dass er die Christen verfolgt, fährt er fort und nimmt auch Petrus gefangen. So will er seine Stellung festigen und sich beim Volk beliebt machen. Und hier sehen wir zum ersten Mal, dass der Staat sich gegen die Gemeinde erhebt. Zum ersten Mal sehen wir jetzt in der Apostelgeschichte, dass der Staat sich gegen die Gemeinde erhebt. Hier gezielt gegen den F der Gemeinde also die Obersten die die Gemeinde geleitet haben und nicht gegen alle Christen Und wir sehen hier auch, dass Jakobus, der Bruder des Johannes, der erste Märtyrer aus dem Apostelkreis ist. Wer war Johannes? Wer war Jakobus und Petrus? Diese drei Jünger, die gehörten zu dem engsten Kreis von Jesus. Sie waren dabei bei der Verherrlichung auf dem Berg der Verklärung. Diese drei waren auch die Jünger, die dabei waren, als die Tochter des Jairus auferweckt worden ist. Diese drei Jünger, Johannes, Jakobus und Petrus, waren auch mit im Garten Gethsemane, als der Herr im Gebet gerungen hat. Das war der engste Kreis, wo sich Jesus hinein investiert hat in diese Männer. Und es kommt nicht von ungefähr, dass der König genau diese Gruppe ausschalten möchte. Er hat ein simples Ziel verfolgt, wenn ich den Kopf dieser ganzen Bewegung außer Gefecht setze, dann wird sich die ganze Bewegung einfach zerstreuen. und so sehen wir, dass es dem Herodes sehr viel daran lag, den Petrus öffentlich vorzuführen, ein öffentliches Schaugericht zu halten, ihn öffentlich zu töten, weil es dem Volk gefällt und deswegen lässt er Petrus besonders bewachen. Zwei Soldaten, an die Petrus gekettet ist, zwei Soldaten, die vorne die Tür bewachen und jeweils vier Abteilungen, dass auch nichts schief geht. Also wir könnten sagen, es ist ein Hochsicherheitsgefängnis. Da kommt Petrus nicht raus. Aber dann haben wir hier Vers 5 und da steht ein großes Aber. Aber die Gemeinde betet anhaltend für ihn. Wir müssen eins feststellen, im Verlauf der Kirchengeschichte, dass die Welt mit ihren Machtmitteln kämpft, sie verhaftet, sie tötet, aber die Gemeinde darf nicht mit denselben Waffen zurückschlagen. Jesus hat Petrus gesagt, steck dein Schwert in die Scheide. Und das gilt für alle Zeit. Die Gemeinde Jesu hat nicht das Recht, seinen Glauben und sein Recht mit menschlichen Waffen zu verteidigen. Der Gemeinde ist eine stärkere Waffe gegeben, von der Welt verlacht und doch mächtiger als alle Gewalt eines Herodes. Das anhaltende und ernste Gebet. Das anhaltende und ernste Gebet. Das ist die Waffe, die uns Christen gegeben ist. Und so sehen wir das hier in dem zweiten Abschnitt in unserem Text. Gerettet die Nacht der Befreiung. Menschlich gesehen ist die Lage hoffnungslos. Petrus sitzt im Hochsicherheitsgefängnis. Es ist keine Chance, irgendwie an eine Befreiung zu denken. Irgendwie den Petrus da aus den Krallen des Königs irgendwie rauszubekommen. Keine Chance. Und ich weiß nicht, es steht nicht geschrieben, was hat sich Petrus wohl gedacht? Er wurde festgenommen, er sitzt jetzt dort, Jakobus haben sie getötet. Was mag in Petrus vorgegangen sein? Vielleicht hat er sich an seine eigenen Worte erinnert. er sei bereit, mit Jesus ins Gefängnis zu gehen und sogar für ihn zu sterben. Jetzt ist es soweit. Jetzt ist es soweit. Und am See Tiberias, nachdem Jesus auferstanden ist und der Petrus wieder fischen war, dort geht Jesus zu ihm und dort beruft er ihn wieder oder setzt ihn wieder ein, seine Gemeinde zu bauen, zu weiden. und dann sagte ihm, also Jesus sagt dem Petrus schon voraus, welches Todes er sterben würde, dass er durch den Märtyrer-Tod Gott verherrlichen wird. Vielleicht hat Petrus daran gedacht. Und ich glaube, Petrus hat wirklich abgeschlossen. Petrus hat nicht irgendwie an Befreiung, an Rettung, irgendwie an Weiterleben gedacht, sondern ich glaube, für Petrus war klar, jetzt ist vorbei. Jetzt ist dieser Zeitpunkt gekommen, wo ich mein Leben Gott hingeben muss. Wo ich Gott durch meinen Tod verherrlichen werde. Und das sehen wir auch daran, dass Petrus schläft. Also ich beneide diesen Petrus. In Friedenszeiten schlafe ich nicht so gut wie der im Gefängnis. Also wirklich, der schläft dermaßen fest. Und im Psalm 4 heißt es, ich liege und schlafe ganz in Frieden, denn du allein Herr hilfst mir dass ich sicher wohne Ich bin davon dass Petrus den souver Gott kannte und sich in ihm geborgen wei Ich bin davon sonst kannst du so nicht schlafen Das ist unm Und dann greift Gott ein Gott greift in diese Situation hinein. Und Lukas erzählt das hier so anschaulich. Ein Engel erscheint. Licht erfüllt den Raum. Und er muss Petrus in die Seite stoßen. Er hat nicht gesagt, Petrus, aufwachen. Ich bin wach und ich mache mir Sorgen. Der Junge schlief einfach. Der hat den Tag so richtig den Ellbogen verpasst. Petrus, aufstehen. Er schlief. Er hatte wirklich Frieden. Der Mann konnte schlafen. Petrus, steh auf. Und der Petrus ist so benommen, der weiß ja gar nicht, was los ist. Und achtet mal drauf, wie der Engel dem Petrus wirklich Befehle geben muss, dass der sich bereit macht, endlich abzuhauen. Jeden einzelnen Schritt muss er ihm sagen, steh schnell auf, gürte dich, Zieh die Sandalen an, wirf deinen Mantel um, folge mir nach. Für Petrus war das wie ein Traum. Der hat damit nicht gerechnet. Der war völlig benommen, mitten in der Nacht, mitten im tiefen Schlaf, in süßen Träumen, die er gehabt hat. Weiß ich nicht. Plötzlich ein Engel, steh auf und guck mal, der träumt. Und wundersamerweise fallen die Ketten von seinen Händen. Die Wachen merken gar nichts. Die sind immer noch tief am Schlafen. Das eiserne Tor öffnet sich von selbst. Und erst auf der Gasse, als der Engel verschwunden ist, kommt Petrus zu sich. Vers 12. Nun weiß ich in Wahrheit, dass der Herr sein Engel gesandt und mich gerettet hat. Und jetzt muss Petrus selbst handeln. Jetzt ist Petrus zu sich gekommen. Er ist draußen. Vielleicht hat er auch die frische Luft ein bisschen dazu beigetragen. Jetzt begreift Petrus, ich träume nicht. es war wirklich ich bin hier und schaut mal was Petrus jetzt macht was ist das erste was dem Petrus in den Sinn kommt er geht zum Haus der Maria der Mutter des Markus denn er weiß dass die Gemeinde dort auch mitten in der Nacht für ihn betet die erste Reaktion also ich weiß nicht woran ich gedacht hätte vielleicht dann abhauen Flucht So, jetzt hast du die Möglichkeit und ab, ab die Post. Nicht, dass die Wachen aufstehen, nicht, dass Alarm geschlagen wird. Petrus geht zum Haus der Maria, weil sie weiß, dort wird für mich gebetet. Und an dieser Stelle die Frage an uns, weißt du, wo für dich gebetet wird? Wenn die Not groß ist. Wenn du darauf angewiesen bist, dass Geschwister für dich beten. Kennst du diesen Ort? Weißt du, wo du hin musst? Schaut mal, diese Verbundenheit, die hier zum Ausdruck kommt, die Petrus mit der Gemeinde hatte. Petrus geht zu diesem Haus, weil er weiß, da wird für mich gebetet. Weißt du, wo für dich gebetet wird? Und dann vielleicht auch die andere Frage, bist du auch der, der für andere betet? Und ich glaube, ich bin davon überzeugt, dass Petrus mit in der Gemeinde gebetet hat für Jakobus, als Jakobus im Gefängnis war. Deswegen wusste er, wo man sich trifft. Er wusste, wo man für einen betet, weil er selbst dabei war. Vielleicht müssen wir das neu lernen und vielleicht muss leider uns die Not immer wieder das beibringen. Das, was Jakobus in Jakobus 5, Vers 16 sagt, das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist. Und wie spärlich nehmen wir von diesem Vorrecht Gebrauch? Wie spärlich leben wir das? Und leider ist es so, dass manchmal die Not uns darauf hinweisen muss, dass das Gebet viel vermag, wenn es ernstlich ist. Und ich hoffe, dass es bei dir oder auch bei mir nicht so ist. Dass nicht nur, wenn die Not an der Tür klopft, wir daran erinnert werden, uns zu Gott zu wenden. Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist. Petrus geht zum Haus der Maria. Er wusste, wo für ihn gebetet wird. Vielleicht konnte er auch deswegen so ruhig schlafen, weil er davon überzeugt war. Die Gemeinde steht hinter mir. Sie betet für mich. Ich glaube, das gibt eine ganz andere Basis, wie du dein Leben leben kannst, wenn du weißt, eine Gemeinde steht hinter dir. Was dann folgt, ist schon fast komisch. Also wirklich, Lukas hat Humor, wie er jetzt die Situation beschreibt. Petrus geht zum Hoftor, er klopft dort mitten in der Nacht und das müsst ihr euch mal vorstellen. Ich weiß nicht, wie ihr euch da hinein versetzen könnt. Jakobus hat man umgebracht. Stell dir vor, Friedrich wurde getötet. Stefan ist im Gefängnis.

Jetzt sitzt du da irgendwo im Hauskreis, man betet für Petrus und plötzlich mitten in der Nacht klopft die Tür. Also mir würde erstmal mein Herz in die Hose rutschen. Da denkst du, okay, jetzt sind wir auch dran. Jetzt ist es vorbei. Also wirklich, ganz ehrlich, das war jetzt nicht so hier mitten im Frieden. Das war ja wirklich eine angespannte Situation. Petrus klopft an der Tür. Und die sind so mit Beden beschäftigt, dass sie so eine Hausklavin, die Rode, da hinschicken. Na ja, öffne du mal die Tür, guck mal. Und Rode geht an die Tür. Hey, das ist ja der Petrus. Und sie läuft rein und sagt, hey Leute, Petrus ist hier. Die sagen, ey Rode, du spinnst. Ganz ehrlich, du bist doch irgendwie nicht normal. Der Petrus ist hier, was erzählst du jetzt hier? Petrus ist hier. Nein, du spinnst. Eine betende Gemeinde. Die Befreiung ist schon da. Das Gebet ist schon erhört worden. Und die Gemeinde sagt, du spinnst. Du bist doch von Sinnen. Und Rode lässt nicht nach und sagt, nein, das ist wirklich der Petrus. Was sagen die anderen? Nein, das ist bestimmt ein Engel von Petrus. Irgendwie so ein Schutzengel von Petrus. Petrus sitzt im Gefängnis. Die Rode, nein. Petrus ist vor der Tür. Und endlich, nach geraumer Zeit, so wie es hier heißt, machen sie dem Petrus die Tür auf. Und Petrus kommt rein. Ich weiß nicht, wenn du dich da in die Situation hinein versetzt, was für ein Wechselbad der Gefühle das doch gewesen sein muss. Dieses ernsthafte Ringen im Gebet. Und mitten in der Nacht steht Petrus da. Und du denkst dir, das kann doch gar nicht sein. Das ist doch übernatürlich, das ist doch nicht möglich. Natürlich ist das nicht möglich. Aber bei Gott, bei Gott ist alles möglich. Und so heißt es in Jesaja 65, Vers 24, ehe sie rufen, will ich antworten, und während sie noch reden, will ich hören. Und hier haben wir ein praktisches Beispiel. Während die Gemeinde betet, ernsthaft, anhaltend für Petrus ringt, steht Petrus schon vor der Tür. Gott hat erhört, während sie geredet haben. Das darf uns ermutigen zu beten. Das Gebet eines Gerechten vermag viel. Lasst uns beten. Und Gott wird manche unserer Anliegen, während wir beten, erhören. Und zwar so, dass wir aus dem Staunen nicht herauskommen. Das kann doch nicht Petrus sein. Doch, weil Gott das Gebet erhört hat. Stell dir das mal vor. Aber es gibt ja auch ein Problem. Das ist mein dritter Punkt. Warum Petrus und nicht Jakobus? Weißt du, wenn du diese Geschichte liest, das ist so klassisch Kinderstundentext, bete nur und dann wird Gott dein Gebet erhören. Mein es ernst. Und dann wird Gott dein Gebet erhören. Und wenn Gott dein Gebet nicht erhört hat, dann hast du nicht ernst genug gebetet. Dann bist du eben nicht gesund geworden. Dann ist halt eben das, was du wolltest, nicht in Erfüllung gegangen. Und der Bibeltext will uns genau das Gegenteil beibringen. Nicht bete nur ernst genug und Gott wird dein Gebet erhören. darum geht es hier nicht. Weil wenn du das verkündigst und wenn du das hier rausziehst aus diesem Text, dann zweifelst du nur an dir selbst, wenn du betest und Gott dein Gebet nicht erhört. Was habe ich falsch gemacht? Habe ich zu wenig Glauben? Warum sind so viele schwere Schicksalsschläge in meinem Leben und es wendet sich nicht zum Besseren, obwohl ich bete, obwohl ich ernstlich felehe? Eine Frage. Wofür hat die Gemeinde gebetet? An diesem Abend? In dieser Nacht? Wofür hat die Gemeinde gebetet? Was steht im Text? Da heißt es, sie haben anhaltend für Petrus gebetet. Und vielleicht haben sie gebetet, Herr, schenk Befreiung. Schenk, dass der Petrus aus dem Gefängnis rauskommt. Sicherlich haben sie das gebetet. Wir haben in der Apostelgeschichte bereits eine Situation angeschaut, wo die Gemeinde auch betet. Ähnliche Situation. Petrus steht vor dem Hohen Rat und danach kommt er zur Gemeinde und dann betet die Gemeinde, Apostelgeschichte 4. Und dort wird uns gezeigt, worum die Gemeinde betet. Nicht Herr schenkt Bewahrung, sondern ihr erstes Anliegen, gib doch dein Knecht mit allem Freimut dein Wort zu reden. In allererster Linie ging es ihnen nicht um die Sicherheit sondern um den Mut zur Verk Und dieses Gebet wurde erh Prio Nummer eins in ihren Gebetsanliegen war dass Gott den Petrus Mut schenkt zur Wortverkündigung. Dass er ein Zeugnis ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Gemeinde dafür gebetet hat. Petrus ist jetzt im Gefängnis. Aber Herr, wir wollen dich bitten. Gib ihm Freimütigkeit, dein Wort zu verkündigen, ihnen ein Zeugnis zu sein. Und sicherlich, versteht mich ja nicht falsch, haben sie auch um Bewahrung und Befreien gebetet. Sicherlich, aber nicht mit Prio Nummer 1. Die Bibel lässt keinen Zweifel daran, dass Gott Gebet erhört. erhört. Wir haben ganz viele Bibelstellen, vier habe ich euch mitgebracht. Psalm 65, Vers 3, du erhörst Gebet, darum kommt alles Fleisch zu dir. Psalm 116, Vers 1, ich liebe den Herrn, denn er hört meine Stimme, mein Flehen. Psalm 34, Vers 16, die Augen des Herrn achten auf die Gerechten und auf seine Ohren und auf ihr schreien. Psalm 145, Vers 18 und 19. Der Herr ist allen nahe, die ihn anrufen. Er hört die Schreie und hilft ihnen. Und Paulus spricht von dem, also dem Gott, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag, als wir bitten oder begreifen. Das, was hier geschieht, wie Petrus befreit worden ist, das übersteigt das Bitten dieser Geschwister. Das übersteigt das Begreifen, wie Gott Petrus befreien konnte. Die Gemeinde betet für Petrus und ist dann völlig überrascht, als er vor der Tür steht. Und das zeigt, selbst wenn wir glauben und beten, trauen wir Gott oft weniger zu, als er wirklich tun kann und auch wirklich tut. Hat die Gemeinde nicht geglaubt, worum sie gebetet hat? Was würdest du sagen? Wir sollen ja im Glauben beten. Hat die Gemeinde nicht geglaubt, worum sie gebetet hat? Dass Petrus doch befreit werden kann. Vertraust du darauf, was du betest? Glaubst du das? Betest du mit Ernst? Und dann kommt hier eine schwierige Frage in dem Text und das kann man sehr leicht übersehen. Warum wurde Jakobus getötet und Petrus gerettet? Glaubt ihr, dass die Gemeinde für Jakobus nicht gebetet hat? Das war eins dieser dreien, die die Gemeinde geführt hat. Einer von diesen dreien, der Jesus so nahe stand, der wird ins Gefängnis geworfen und getötet. Meinst du, dass die Gemeinde nicht so in gleicher Art und Weise, wie sie für den Petrus gebetet hat, auch für Johannes gebetet hat? Ich bin überzeugt, ja. Ich bin überzeugt, Petrus hat, die Gemeinde hat für Jakobus gebetet. Und zwar mit gleichem Ernst und mit gleicher Hingabe. Warum wurde Jakobus trotzdem getötet? Wurde das Gebet für Jakobus nicht erhört und das Gebet für Petrus erhört? Adolf Schlatter, ein bekannter Bibelausleger, der kann uns hier in dieser Sache ein bisschen weiterhelfen. Und er hat zu dieser Textstelle Folgendes festgestellt. Wie demütig und nüchtern diese Gemeinde betete. Nun darf nicht übersehen werden, dass sich hierin auch die nüchternde, demütige Art ihres Gebets offenbart. Diese Christen wussten, dass die Regierung Gottes sich durch menschliche Wünsche nicht beherrschen lässt, dass sie vielmehr diese oft durchkreuzt und Dinge tut, die uns als schweres Unglück erscheinen. Die Gemeinde rief zu Gott mit Ernst und Glauben, aber auch gefasst, alles aus seiner Hand zu nehmen. Auch wenn er schon jetzt von Petrus das Sterben um Jesu Willen verlangte. Darum war hier auch seine unerwartete Ankunft der Grund zu einem tiefen Erstaunen und einer lebendigen Dankbarkeit. Hier kommt ein Aspekt, der in unserem Glaubensleben sehr wichtig ist. Das nüchternde und demütige Gebet. Die Gemeinde hat mit Glauben gebetet. Aber die Gemeinde hat auch n gebetet Die Gemeinde hat erlebt dass vor ein paar Tagen Jakobus get worden ist obwohl sie gebetet hat Und sie sind nicht zu dem Schluss gekommen wie ich schon so viele geh habe, beten bringt nichts. Beten bringt einfach nichts. Gott erhört die Gebete nicht. Diesen Schluss zieht die Gemeinde nicht. Das ist fatal. Und oft landen wir dort und oft sagen wir, ja Gott erhört meine Gebete nicht. Wie dumm von uns. Die Gemeinde betet trotzdem für Petrus, auch wenn Jakobus getötet worden ist. Warum? Weil sie nüchtern beten. Weil sie wissen, dass Gott ein souveräner Gott ist und über den Dingen steht. Und so wie wir das gerne hätten, was ich gerne habe oder nicht habe oder was ich mir gerne wünsche, das steht nicht über Gottes Willen. aber oft geben wir Gott unseren Willen, legen ihn dar und wenn Gott meinen Willen nicht erhört, was ich so schön in Worten im Gebet ausgedrückt habe, dann ziehe ich den Schluss, Gott erhört Gebete nicht. Wie töricht, wie dumm und wir sehen, dass das in der Gemeinde nicht so ist. Aldolf Schlatter führt fort, er schreibt weiter, gläubiges Bitten bewegt den Arm der Allmacht. Aber es bleibt ein Bitten. Der Arm bleibt Gottes eigener Arm, der Gottes eigene Pläne ausführt. Und diese Pläne können auch unsere heißesten und redlichsten Wünsche durchkreuzen. Und da haben wir das Problem. Da haben wir das Problem. Wenn unsere Wünsche, unsere Vorstellungen, unsere Ideen, unsere Pläne, wenn Gott das im Gebet nicht erhört, dann zweifeln wir an Gott, anstatt vielleicht uns zu fragen, sind die im Willen Gottes gebetet worden? Ist das der souveräne Plan Gottes für mich, für uns? Gott hört das Gebet seiner Kinder. Immer. Ich möchte euch, also diese Lektion, die wollen wir heute lernen und ich weiß, es ist schwierig. Und ich weiß das auch aus Gesprächen immer, wie sehr oft habe ich das gehört. Ja, Gott erhört mein Gebet nicht. Wir haben doch so sehr gebetet. Es war doch so ernstlich. Ist doch so ein gutes Anliegen. Ja, mag sein. aber vielleicht ist das nicht der Zeitplan, den Gott für dich hat. Gott erhört immer Gebet. Die Frage ist nur, wie er auf dein Gebet reagiert. Und das ist die Frage. Wenn sich dein Wille mit seinem Willen deckt und er dir ein Ja gibt, dann sagen wir oft, Gott hat mein Gebet erhört. Aber was, wenn Gott sagt, nein, jetzt ist es noch nicht dran. Später, warte noch. dann sind wir schon am oh, was macht jetzt Gott? Also ich hoffe, er macht keinen Fehler. Erst recht, wenn Gott Nein sagt, dann sagen wir, Gott hat mein Gebet nicht erhört. Jakobus stirbt als erster Märtyrer unter den Aposteln. Sein Bruder Johannes wird auf Patmos verbannt und stirbt als alter Mann. Eines natürlichen Todes, soweit wir das aus den Überlieferungen haben. Zwei Brüder, zwei unterschiedliche Wege, zwei unterschiedliche Schicksale. Derselbe Gott. Derselbe Gott. Und jetzt müssen wir hier eine Wahrheit lernen, die auch Petrus lernen musste. Und ich weiß, dass diese Wahrheit nicht leicht ist. Aber es ist ein Zahn, ein fauler Zahn, der gezogen werden muss. Gott führt dich anders als mich. Gott führt dich anders als mich. Die Wege Gottes mit dir sind anders als mit mir. Und diese Lektion müssen wir als Kinder Gottes lernen. Petrus musste sie lernen. Bei dieser Begebenheit, wo Jesus am See Tiberias mit Petrus geredet hat und Petrus gesagt hat, wie er sterben wird, dass er durch den Mithyrer-Tod Gott verherrlichen wird, dann schaut Petrus auf Johannes und fragt Jesus, aber was ist mit ihm? Okay, ich muss für dich sterben. Ich muss diese Krone schlüpfen. Aber ich will doch gern wissen, was ist mit Johannes? Sag mir doch bitte, was ist mit Johannes? Und wisst ihr, was Jesus ihm sagt? Johannes 21, Vers 22. Wenn ich will, dass er am Leben bleibt, bis ich wiederkomme. Was geht dich das an? Folge du mir nach. Und das sind so schwierige Worte. Das sind schwierige Worte, weil wir so sehr geneigt sind, nach links und rechts zu gucken wie es den anderen geht anstatt uns auf Jesus zu fokussieren wo Jesus dir heute sagt folge du mir nach Völlig egal, was der links und rechts von neben dir, wie Gott mit ihm verfährt. Aber wir gucken nach links und dann fangen wir an neidisch zu werden, schau mal, wie gut es ihm geht, was er alles hat und wie gesund er ist und ich kämpfe mit meiner Gesundheit die ganze Zeit. Folge du mir nach. Petrus musste das lernen, weil das so natürlich und menschlich ist, dass wir erst auf andere gucken. Und wisst ihr, dieses Links- und Rechtsgucken, das führt nur dazu, dass wir mit unserem Schicksal hadern und schlimmer noch, dass wir verbittert werden. Wir werden verbitterte Christen, weil wir unzufrieden sind, was Gott uns zugemessen hat. Weil wir damit nicht zufrieden sind, weil wir das nicht akzeptieren können, dass Gottes Wege mit dir anders sind wie mit mir. Folge du Jesus nach. Richte deinen Blick geradeaus auf Jesus. Er ist der souveräne Gott. Er hält dein Leben und alle Umstände in seiner souveränen Hand. Und wenn wir diese Lektion lernen, das befreit unser Leben wirklich von Missgunst, von Hadern, von einer Opferrolle, in der wir drin sind und ständig als Opfer sehen, was ich nicht alles habe und was Gott mir alles vorenthält. Undankbarkeit. Jesus hat uns das Beten gelernt. Und Jesus hat in diesem Gebet uns gezeigt, wie wir beten sollen. Eine Sache, die in diesem Kontext so wichtig ist, dein Wille geschehe. Dein Wille geschehe. Und nicht irgendwie so als schönen Wortfloskel, was wir in unserem Gebet hinten dran setzen, dass es schön klingt und formal richtig ist. Meinen wir das wirklich ernst. Dein Wille geschehe. und wenn Gott dir dann in deinem Leben die Situation, die Umstände in deinem Leben formt, wie er es möchte, dann ist das sein Wille für dich und wir hadern damit. Natürlich dürfen wir um Veränderung bitten, versteht mich nicht falsch, aber es geht hier um das Annehmen, dass Gott souverän ist und dir Dinge ins Leben stellt oder auch nicht, die mir gefallen oder nicht. Wisst ihr, Jesus hat öfters gesagt, Gott erhört mich alle Zeit. Das kommt in den Evangelien sehr oft vor. Gott erhört mich alle Zeit. Jesus sagt damit, alle meine Gebete sind erhört worden. Jetzt war Jesus im Garten Gethsemane. Und was hat er dort gebetet? Er hat gebetet, Vater, nimm diesen Kelch von mir. Diesen Grimm Gottes, diesen Zorn Gottes. hat Gott diesen Kelch weggenommen? Nein. Würde jemand auf die Idee von uns kommen, zu sagen, oder Jesus selbst, Gott hat mein Gebet nicht erhört? Nein. Gott hat mit einem Nein geantwortet, weil es nicht in seinem souveränen Willen war. Aber Jesus hat auch gebetet, dein Wille geschehe. und er wusste, was auf ihn zukommt. Und er hat es angenommen. Wegen der vor ihm liegenden Freude, das beschreibt er auch im Hebräerbrief. Das ist das Geheimnis, dein Wille geschehe. Und weil Gott ein souveräner, liebender Vater ist und das Beste für dich will, muss er auch Nein auf deine Gebete antworten. Weil du nicht weißt, was das Beste für dich ist. Wir wissen es einfach nicht. Was lernen wir aus diesen Dingen? Vielleicht betest du schon lange für einen Menschen, der von Gott nichts wissen will. Dann bleibe dran, weil das Gebet, das Gebet eines Gerechten vermag viel. Bleibe dran, anhaltendes Gebet, das dürfen wir hier aus dieser Geschichte mitnehmen. Wenn du für eine Ehe betest, die gerade in einer Krise steckt. Bleib dran im Gebet, gib nicht auf. Du weißt nicht, wie Gott die Dinge wendet und fügt und irgendwann vielleicht nach Tagen, Monaten oder Jahren die Puzzle zusammenstellt. Bete für kranke Angehörige. Hör nicht auf mit dem Gebet. Ich möchte dich heute ermutigen, hör nicht auf zu beten. Rechne mit dem Eingreifen Gottes. Und vielleicht müssen wir aufs Neue dieses kindliche Gebet lernen, wozu wir aufgefordert sind in Matthäus 18, Vers 3. Wenn ihr nicht werdet, wie Kinder, kommt ihr nicht in das Himmelreich. Und wir tun uns schwer. Je älter wir werden, je mehr wir im Glauben auch reifen, umso mehr habe ich den Eindruck, tun wir uns schwer, diesen kindlichen Glauben zu leben. Ein Beispiel letzten Sonntag.

fuhren wir nach Hause und wir wussten, dass wir im Reifen einen Nagel haben. Und wir diskutieren noch im Auto und sagen, ja, hoffentlich hält es noch. Und dass wir hier nicht einen Plattfuß haben, möchte jetzt ungern bei dem Wetter im Regen dann am Standstreifen stehen und, keine Ahnung, drei Stunden auf dem ADAC warten oder selbst Hand anlegen, ja, mit schönen Kleidern. Und während wir noch so am Diskutieren sind, meldet sich meine kleine Tochter von hinten, wir waren noch nicht mal in reichen Schwand. Papa, ich habe schon zweimal dafür gebetet, dass der Reifen hält. Das ist kindlicher Glaube. Ich kann dir erklären, wie die Schraube reinkommt, wie viel Druck da noch sein muss und hin und her. Ich kann dir das erklären. Und ich kann dir auch nachher erklären, warum es selbstverständlich war, dass der Reifen dennoch gehalten hat. Das ist Bullshit. Das ist alles ein Mist. Weil wir meinen, dass wir die Dinge in der Hand haben. Wenn es gut geht, dann sind wir die Helden. Die Bibel fordert uns auf. Kindliches Glauben. Ich weiß nicht, ob du es verlernt hast. Ich muss mich darin üben. Kindlichen Glauben. Die Dinge hinzulegen. Und vertrauen wir ihnen auch bei einem Nein. Vielleicht hast du eine bestimmte Arbeitsstelle, wo du wechseln willst, betest dafür, Bewerbung. Du kriegst eine Absage. Vielleicht ist deine Untersuchung anders ausgegangen, als du es erhofft hast. Dann ist es nicht so, dass Gott deine Gebete nicht erh hat Nein er hat anders darauf geantwortet wie du das gerne h Vielleicht stirbt ein geliebter Mensch, obwohl wir für ihn gebetet haben. Dann vertraue immer noch Gott, dass er souverän ist. Und ja, wir dürfen auch klagen, so wie die Psalmbeter das getan haben. Aber wir dürfen niemals an seiner Liebe zweifeln und niemals an seiner Souveränität, dass ihm irgendetwas entgleitet. Und wir haben gesehen, Apostelgeschichte 4, wir dürfen nicht nur um Schutz und Bewahrung für uns beten, sondern auch um Mut, Bekennermut, Zeugnis zu sein, bei Kollegen, bei Nachbarn, bei Verwandten. Und wir sollten nicht vergessen, auch für die Christen zu beten, die wie Petrus im Gefängnis sitzen. Und das sind eine ganze Menge. Uns geht's gut, der Alltag ist voll, und wir vergessen es, dass viele unserer Geschwister in Gefängnissen sitzen. Lasst uns für sie beten. Anhaltend, so wie die Gemeinde. Dort, wo wir Möglichkeiten haben. Unser Online-Gebet, dort, wo wir zusammenkommen. Lasst es uns tun. Das ist wichtig. Das hat Prio Nummer 1. Ruhe in der souveränen Hand Gottes. Petrus konnte in der Nacht vor seiner Hinrichtung schlafen. Bonhoeffer schrieb wenige Monate vor seiner Hinrichtung in seiner Zelle, von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag Tja ich frage ob wir das glauben Nicht nur singen sondern auch glauben Unser Herz davon erfüllt ist. Und wir dürfen auch eins aus diesem Text heute mitnehmen. Wenn Gott Petrus aus diesem Hochsicherheitsgefängnis befreien konnte, dann kann er alles in deinem Leben ändern. Alles. wenn es sein Wille ist. Und wenn nicht, dann gibt er dir die Gnade, das, was du zu tragen hast, dass du es tragen kannst. Gott kann alles ändern. Es gibt nichts bei ihm, wo nicht verändert werden kann. Und das sollst du für dein Leben mitnehmen, egal welche Wegführungen du hast, ob du Freude erlebst, ob es dir gut geht, dann danke Gott, dann ist das diese souveräne Hand Gottes, die dir das geschenkt hat. Aber auch im Leid oder Schwierigkeiten oder Druck, dort wo wir Fragen haben, dann sollst du genauso an diesen Gott glauben, diesen souveränen Gott, der dir das in deinem Leben zumisst, beimisst, dir gibt, was in seinem guten Willen ist. Und wir dürfen wissen, dass er uns zu seinem Besten, alles zu unserem Besten führen möchte. Ich habe am Anfang mit Dietrich Bonhoeffer und Wilhelm Busch begonnen. Der eine wurde bewahrt, der andere wurde gehängt. Und jetzt verstehen wir diese Situation in Apostelgeschichte 12 besser Jakobus wurde get Petrus wurde gerettet Aber Gott hat beide Gebete erh Gott hat beide Gebete erh Er antwortete oder die Antworten fielen verschieden aus Aber an keinem der beiden ist Gottes Plan gescheitert. An keinem der beiden ist Gottes Plan gescheitert. Busch durfte in Essen das Evangelium weiter verkündigen. Ihm ist eine Tür geöffnet worden für das Evangelium. Für Bonhoeffer öffnete sich die Tür zur Herrlichkeit in Flossenbürg. Und es ist derselbe Gott, der beide Türen geöffnet hat. Und diese zeitlose Wahrheit in diesem Kapitel 12, was wir sehen, Herodes hat das Schwert. Da werden wir uns auch noch das nächste Mal damit auseinandersetzen. Die Gemeinde hat das Gebet, aber Gott hat das letzte Wort. Wenn du das nächste Mal in einen Einkaufsladen gehst und sich vor dir die Tür automatisch öffnet, also wenn du das erlebst, was Petrus auch erlebt hat, dann denk dran Gott ist souverän und er hält dein Leben in seinen guten Händen Amen Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!

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